Über uns

Wohnfamilie destiny

Das Team

Ich bin ausgebildete diplomierte Sozialbegleiterin und Gründerin der Wohnfamilie Destiny. Ich engagiere mich leidenschaftlich für Menschen aus sozialen Randgruppen. Mein  Herz schlägt besonders für junge Leute, die einen schweren Start ins Leben hatten und Schwierigkeiten haben, einen Platz in der Gesellschaft zu finden.

Entstehung der Wohnfamilie: Ich arbeite seit einigen Jahren vollzeitlich für die Hilfsorganisation Open Arms, welche von Demetri Betts und Damaris Kofmehl gegründet wurde. In diesem Rahmen bin ich Leiterin einer Jugendarbeit, die sich “Heartbeat“ nennt.  In Gesprächen mit Ju­gendlichen, deren Eltern, Fachpersonen wie auch ehe­maligen Jugendheimbewohnern wurde immer wieder das Bedürfnis einer Wohngemeinschaft an mich herangetragen. So begann sich langsam die Vision einer Wohnform herauszukristallisieren, die es in dieser Art bisher noch nicht gab und die viel mehr als ein vorübergehendes betreutes Wohnen ist. Eine Wohnform, die aus der Box denkt. Keine Wohngemeinschaft, sondern eine Wohnfamilie. Die Wohnfamilie Destiny.

Berufliche Erfahrungen: Meine berufliche Laufbahn startete als gelernte Pflegeassistentin in verschiedenen Alten- und Pflegeheimen sowie Palliativstationen. Obwohl ich die Arbeit schätzte und liebte, spürte ich, dass noch viel anderes in mir steckt und entschied mich, mich beruflich neu zu orientieren. Ich sammelte einigen Jahre praktische Erfahrung in der Jugendarbeit und führte soziale Einsätze in verschiedenen Flüchtlingsheimen durch. Berufsbegleitend absolvierte ich  die dreijährige Ausbildung  zur dipl. Sozialbegleiterin FA, die mich zur Gründung des begleiteten Wohnens qualifiziert.

Ich begleite junge Menschen in ihrem individuellen Prozess der Selbstfindung und Sinnsuche. Ich fördere die Gemeinschaftsfähigkeit und Eigenverantwortung, unterstütze im Gestalten und Erlernen eines selbständigen Lebens und begleite die jungen Menschen in Krisensituationen.

Wichtig in meinem Begleiten sind mir unter anderem die Zielsetzungen der Klienten. Es sollen spezifische - messbare - attraktive – realisierbare – terminierbare (Konzept SMART) Ziele sein, denn nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg. Das Berufsbild der Sozialbegleitung setzt zudem ein Arbei­ten auf Augenhöhe voraus. Dies beinhaltet Akzeptanz, Wertschätzung und Empathie gegenüber dem Klienten. Wichtig ist auch, dass der Klient die Verantwortung für sich, seine Entscheidungen und sein Leben selbst trägt. Die Eigenverantwortung wird bewusst gefördert.

Das personenbezogene Arbeiten und das Arbeiten nach dem Konzept des Empowerments liegen mir sehr. Dem­entsprechend verwende ich diese beiden Begleitformen häufig und ergänze sie individuell mit dem lösungsori­entieren Ansatz und weiterem Fachwissen wie z.B. der Entwicklungspsychologie sowie dem Stress- und Kon­fliktmanagement.

Mich bewegen die Lebensgeschichten junger Menschen, die so oft unter den Tisch gekehrt oder nicht erzählt werden. Geschichten voller Schmerz und Ohnmacht, die hoffnungslos scheinen, sich aber immer wieder in unglaublich kräftige und positive Zeugnisse verwandeln. Ich habe in den letzten Jahren so viel gesehen, so viel gehört und miterlebt. Ich bin jungen Menschen begegnet, die von der Gesellschaft bereits aufgegeben oder als nicht fähig abgestempelt wurden, Menschen, die auf der Strasse leben, drogenabhängig sind, Missbrauch und Gewalt erleben. Ich habe das grosse Privileg, einige von ihnen an der Hand nehmen zu dürfen, ihnen Mut zuzusprechen und ihnen zu sagen: «Gib nicht auf!» Oft bewegt nur schon alleine die bedingungslose, nicht verurteilende Liebe in den Herzen dieser Menschen Grosses. Mich berührt es, den Lebensweg dieser Jugendlichen bis hin zum Erwachsenwerden mitzuerleben. Immer wieder staune ich über die grossen Veränderungen in ihren Leben und erlebe, wie sie sehr oft selbst zu helfenden Händen werden für Menschen, die Ähnliches durchgemacht haben.

Portrait Michaela Sutter

Michaela Sutter

Gründerin der Wohnfamilie Destiny

Portrait Fabio Pernozzoli

Fabio Pernozzoli

Finanzcoach

Portrait Mirjam

Mirjam

"Mami für alles"

Portrait Annemarie

Annemarie

"Mami für alles"

In Zusammenarbeit mit

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Unterstützung für Menschen in schwierigen Lebenssituationen

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Würzmeister

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